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Unsere Auswahl in "Einkochautomaten"
Der Einkochautomat löst eines der ältesten Probleme der Menschheit: die Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die meisten Nahrungsmittel stehen nur in bestimmten Jahreszeiten zur Verfügung. Nur die wenigsten Speisen sind von sich aus über eine lange Zeit haltbar. Insbesondere Früchte und Pilze werden schnell schlecht.
Das ursprüngliche Einkochen zur Haltbarmachung von Lebensmitteln wurde im 17. Jahrhundert von Denis Papin erfunden. Er versuchte Kochfleisch und Gelees in Kupfertöpfen haltbar zu machen. Jedoch setzte sich seine Entdeckung kaum durch.
Nachdem Napoleon Bonaparte einen Preis von 12000 Goldfranken für die Erfindung einer Methode zur Konservierung von Lebensmitteln ausgesetzt hatte, um seine Streitzüge weiter ausdehnen zu können, entdeckte der französische Koch Nicolas Appert 1790 das Einkochen neu. Dabei wurden in ersten Einkochautomaten hitzebeständige Lebensmittel in geschlossenen Behältern duch erhitzen haltbar gemacht.
Beim Einkochen werden die Lebensmittel mit genügend Flüssigkeit luftdicht verschlossen und anschließend so lange erhitzt, bis sie vollständig sterilisiert, d.h. alle Bakterien abgetötet sind.
Die "Einweckgläser" können im Wasserbad oder im Backofen erhitzt werden. Dabei dehnt sich die Luft im Inneren aus und kann durch die Gummidichtung entweichen. Beim Abkühlen zieht sich die Luft wieder zusammen und es entsteht ein Unterdruck im Glas, der den Deckel gegen das Glas presst.
Heutzutage sind mehr und mehr sogenannte Einkochautomaten erhältlich, mit denen es möglich ist, bis zu 27 Weckgläser auf einmal zu erhitzen. Dabei werden die Temperatur und die Einweckzeit vom Einkochautomat automatisch überwacht und erleichtern so die Arbeit.
Der Einkochautomat ermöglicht es selbstgeerntete Früchte lange haltbar zu machen. Auch Eigenkreationen von Gelees und Fruchtaufstrichen werden durch die Einkochautomaten stark vereinfacht.













